der Garten

Nur die Harten kommen in den Garten. Und die Zarten.

Wenn sich zwei völlig unterschiedliche Behörden eine Dienststelle teilen müssen, dann ist das meist die Folge von beengten Platzverhältnissen.
Und wenn die beiden Behörden NIE gleichzeitig arbeiten, sondern sich quasi „im Schichtbetrieb“ abwechseln (müssen), dann ist das stets mit einigem Aufwand verbunden.

Die verehrte Kollegin Ophelia hatte mich ja einmal mit Worten als „Spitzweg“ skizziert, und so sitze ich in inmitten meiner Pflanzen und male ein Bild. Allerdings ebenfalls mit Worten. Es ist ein Selbstbildnis.
Ein Mann und sein Garten.

Ich möchte an dieser Stelle aber dringend(!) darauf aufmerksam machen, das ich WEDER einen Eisenbahn noch einen Garten/Blumen/Gemüse Fetisch habe. Dementsprechende Kommentare können sich also gespart werden. Ich bin vielleicht „pervers“, aber so pervers dann doch nicht.
Wie gesagt: Die Behörden arbeiten NIE gleichzeitig. Sie wechseln sich ab.
Was für für Behörden?
Nun, umgangssprachlich gibt es ja den Ausdruck für ein bißchen verrückt „Einen neben sich gehen haben.“ oder „nicht ganz allein sein“. Das paßt. Aber der Reihe nach.
Als ich 2015 in meine kleine Wohnung hier gezogen bin, da war dies in mehrfacher Hinsicht eine Befreiung. Endlich ein „eigenes Reich“, keine Rücksicht nehmen müssen auf eine Hausordnung wie im Studentenwohnheim oder eine tyrannische Person, die mich danach ein Dreivierteljahr in ihrer Wohnung erdrückt hatte.
Des Schicksals günstige Fügung wollte es, das ebenerdig direkt an mein Schlafzimmer ein Garten grenzt. Fast jeden Morgen, wenn es die Witterung zuläßt, führt ich der erste Gang aus dem Bett in den Garten.
Als ich hier ankam, war dieser sehr verwildert, respektive der andere Teil grau gepflastert. Meine erste Amtshandlung, mein erstes „austoben“ in meinem neuen Heim war die Umgestaltung des Gartens. Das erste, was ich tat, war die Anlage eines länglichen Kiesbeetes. Inspiriert durch japanische Steingärten. Natürlich alles x-mal kleiner. Einfach weil ich die puristische Ästhetik solcher Gärten mag. Die Anlage dieses Beetes war also eine ausdrucksform meines Ichseins.

Und in diesem Kiesbeet gibt es einen kleinen Steinbogen, der zum Teil aus Naturschiefer errichtet ist, den ich am Martberg aufgesammelt habe. Das ist eine Anhöhe an der Mosel, auf dem in der Antike ein gallo-römischer Kultbezirk mit Tempel lag. Heute sind die Gebäude rekonstruiert und für Besucher geöffnet – es lohnt sich. Warum nun Schiefer von ausgerechnet dort? Weil ich Althistoriker bin. Nichts wäre würdiger, als ein bezug zur provinzialrömischen Geschichte, um meine Beete zu verzieren.
Eine weiterer kleiner künstlicher Hubbel in meinem Garten ist übrigens aus den Resten(Bauschutt) einer römischen Villa hier im Ort errichtet. Das ist mein Garten.

Sprachgeschichtlichtlich ist das Wort „Garten“ übrigens mit dem Wort „Gerte“ verwandt.
Da meine Lebenssituation es zuläßt, hin und wieder „Damenbesuch“ zu haben, und ich zu faul bin, um ständig nur auf dem Bett herumzuklettern – warum kann man nicht einen Teil der Kinkyness woanders hin verlagern?
Wenn ich schon in der Küche mit einem Schlagbohrer ein Loch in den Boden gebohrt hatte, zwecks Ankettung einer submissiven masochistischen devoten Frau auf dem selben, kann man nicht auch irgendwas draußen machen?

Nach hinten raus, hinter dem Zaun, ist Wildnis. Da guckt niemand. Und links und rechts- nun die vordere Ecke ist nicht einsehbar.
Warum kein Katzenklo bauen? Vier Bretter im Quadrat, Plastikfolie und einen Sack Katzenstreu. Gedacht, getan.
Wenn ich sub sage, „du gehst da hin! Das Bad ist die nächsten Stunden für dich tabu!“ dann isses halt so. Es macht Spaß, ihr Gesicht zu sehen. Selbstüberwindung. Grenzen ausdehnen. Es muß ja nicht immer physisch aua machen.

Und wenn man dieses Gesicht dann sieht, dann beflügelt der Garten auch zu weiteren Taten. Zum Beispiel mit sub an die Mosel fahren. Sie nackt im Auto. Über öffentliche Straßen. Durch Ortschaften. Den Martberg (s.o.) besuchen. Nur ein Halsband an.
Oder (allerdings bekleidet!) mit Kette am Halsband durch die Kreisstadt des Nachbarkreises gehen. Solche Ideen sprießen einem wie die Pflanzen – im Garten.
Das war im ersten Jahr.

Im zweiten Jahr hatte ich dann die Idee, eines „Marterpfahls“. Einfach nur ein Holzpfosten in dem sonst ungenutzten Loch für die nicht vorhandene Wäschespinne verankert, das mich sonst immer beim rasenmähen gestört hatte. Nun steckte endlich wieder etwas drin.
Ich muß wohl gestehen, das mich diese besondere Fahrt zum Baumarkt, die Erektion [lat.: Aufrichtung] und Verankerung des Pfahls irgendwie so „unterschwellig geil“ gemacht hatte.
Nur: Der Pfahl steht an einer Stelle meines kleinen Gartens, der von den Nachbarn sehr wohl zu sehen ist. Was also tun?
Erläuterung hierzu kommt noch weiter unten.

Voriges Jahr habe ich dann aus meinem Ketten und Karabinerhakenfundus zwei entsprechende Ketten unter dem Balkon unter dem Balkon der Wohnung obendrüber (da wohnt niemand) angebracht. Funktioniert perfekt – wie ein Andreaskreuz. Nur das man 360° drum herum laufen kann. Wenn da nicht gerade die Tomaten stünden. Dazu auch gleich mehr.
Ich hatte sogar angefangen, eine kleine Grube auszuheben, zwecks Fessel- und Vergitterungsspiele. Aber nach einiger Zeit, ließ ich wieder davon ab:
Der Platz reicht einfach nicht. Heute steht an der Stelle mein Regenwassersammelbehälter.

Ja, es gibt übrigens Bilder davon. Vom Küchenboden, vom Katzenklo, vom Marterpfahl und von den Marquisen*-Halterungen unterm Balkon.
[* in dem Falle schreib ich das bewußt so] Alles während der Benutzung. Mit unterschiedlichen subs. Nicht, das ich mir das alles nur ausdenken würde.
Aber diese Bilder werdet ihr von mir nicht zu sehen bekommen. Die dienen lediglich meiner privaten Erbauung und sind nur den abgebildeten Damen zugänglich.
Übrigens, denken Sie auch bitte nicht, ich hätte hier „jede Woche eine andere“: Da liegen leider immer wieder Monate und Jahre dazwischen.
Trotz dieses Wellness-Angebots im Grünen: „Spank & Breakfast“.
(Ich steh auf dem Standpunkt, wer eine Frau fesselt und schlägt, der muß ihr auch Frühstück machen. Das ist keine mangelnde Dominanz, sondern Anstand, Achtung und Würde. Wenn ichs geil find, wenn sie mir beim deepthroat über die Eier kotzt, dann ist ein frisch bezogenes Bett und der Kaffee am nächsten Morgen ja wohl das mindeste!)

Die meiste Zeit sitze ich im Garten. Und dann dient er anderen Zwecken. Nämlich meinem Wohlbefinden.
Und was macht man, wenn man viel Zeit hat? Man sucht sich eine Beschäftigung. Nun ist es auf meinem Heimatplaneten [mein Soziotop, in dem ich aufgewachsen bin] üblich, das „man einen Garten hat.“ Nach dem Motto „Alle haben einen Garten. Wir, Opa und Oma – jeder hat einen Garten. Nur doofe Menschen, die in Großstädten und oder in Hochhäusern wohnen, die haben keinen.“
[„Garten“, bezeichnet hier nicht etwa eine Wiese zum spielen, rumtoben, relaxen/chillen oder was der Geier was noch, nein. „Garten“ hat die Bedeutung einer Gemüse-Anbaufläche zur Selbstversorgung. Vornehmlich mit Kartoffeln und Bohnen. Wir sprechen hier über eine höchst klein-parzellierte rheinisch-katholische Landschaftsgestaltung. Keinem meiner Vorfahren wäre es auch nur in den Sinn gekommen, sich zum „entspannen“ in den Garten zu legen – oder dort noch ganz andere Dinge zu veranstalten.]
Diese naive Einschätzung aus Kindertagen führt dann weiter zum anderen Wesen meines Gartens.
Ich habe also durch dieses anerzogene Gartenverständnis -eigentlich immer schon- den Wunsch gehabt, selbst einen Garten zu besitzen, um selbst Gemüse anzubauen.
Nun – in der neuen Wohnung, angesichts mangelnder sonstiger Beschäftigung, hatte ich ja die gelegenheit. Am Anfang waren es noch Zierblumen, die einfach das japanische Kiesbeet schmücken sollten, so wurden es in den letzten beiden Jahren immer mehr an Gemüse. Tomaten und Zucchini allerzuvörderst.

Und – wer meinen Blog öfters mal liest- der weiß, in wessen Zuständigkeit kindlich angehauchte Pflanzenliebe, sorgsame Hege und Pflege fallen: in die des Herrn Weitwinkels.
Weitwinkel hat aus meinem „kinky garden“ eine chaotische „landwirtschaftliche Gemüseanbauanstalt“ gemacht.
Um eines klar zu stellen: Meine ganze Phantasie, inklusive der Gestalten und Handlungen in den anderen Bloggeschichten, die ich natürlich sehr gerne an reale Dinge anlehne und mit ihnen verwebe, dient meinem Zeitvertreib.
Es ist auch keine krankhafte Störung oder eine gespaltene Persönlichkeit. Das haben Ärzte schonvor langer Zeit klargestellt.
Ich leiste mir diese imaginäre phantastische Parallelwelt aus einem einfachen Grund: Damit mein Hirn eine Beschäftigung hat. Damit die entsetzliche Leere in meinem Leben nicht ganz so leer ist.
Sollte ich also tatsächlich eines Tages anfangen, Kaninchenfutter zu fressen: Bitte weist mich ein.
Niemand ist immer nur stark, immer nur das, was die anderen zu sehen erwarten. Man hat auch schwache Momente. Der Niedergeschlagenheit und der Einsamkeit.
Wie ich bereits letztes Jahr in meinem (unerwartet viel beachteten) Artikel „die Dominanz-Falle“ erwähnte, fällt es mir (als Mann?) schwer, meine „dominant/sadistische Ader“ zu und raus-zulassen, wenn ich immer weiter nur arbeitslos, abgehängt und enttäuscht bin. Das Leben ist manchmal halt nicht „rrr“ und kinky, sondern manchmal eben auch „mümpf!“.
Ich bin halt kein Kompensationalist.
Vom Prinzip her kennen das wohl alle, das man mal so, mal so „drauf“ ist. Die bislang durch Psychologie/Psychotherapie ungelöste Frage ist: Warum bei mir das nicht unter einen Hut in „eine Persönlichkeit“ paßt. (Nee, es ist wirklich keine Spaltung. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll.)
Aber das header Bild zeigt „mich“ metaphorisch:

Herr Weitwinkel hat, als Dampfeisenbahner und Gemüsezüchter (auch das schien ja schon in einigen meiner Bloggeschichten durch) in der Phantasie-Ebene eine Dampeisenbahn in meinem Garten verlegt, um „die großen Plantagen“ besser bewirtschaften zu können – dh. um mein Gemüse per Bahn abtransportieren zu können. Wenn ich jetzt nun sagen wir mal „Damenbesuch“ bekomme, dann ist „Schichtwechsel“. Bildlich gesprochen(!) werden dan innerlich die Wagen mit Gemüse weggefahren, und der Kinky-Kram wird angeliefert.
Innerlich dauert dieser Umstellungsprozeß manchmalnur ein Bruchteil einer Sekunde, manchmal mehrere Tage.
Und damit das klar ist: ich habe nicht wirklich eine Eisenbahn in meinem Garten, und würde auch nie dort mit ihr spielen! Das Bild ist nur die plakative Inszenierung dessen, was in mir vorgeht, wenn ich „den Modus wechsele“.
Man muß sich das irgendwie so vorstellen wie „Zuständigkeitsbereiche“. Wie zwei Behörden unter einem Dach. Weitwinkel ist für Bienchen, Blümchen, Schnuffilitäten und Dampfeisenbahnen zuständig – und der Chef für Geschichte, Archäologie, anale Penetration und Brennesselspanking.
Aber es findet NIE gleichzeitig statt. Und mit einer Ausnahme findet es auch nie mit ein und der derselben echten Person „da draußen“ statt.
Bevor jetzt Zweifel über meinen Geisteszustand kommen: JEDE Frau kann sich sicher sein, das sie es mit dem erwachsenen Martin, dem Chef/Mann/Dom zu tun hat, und nicht etwa mit einem Kaninchen. Denn das wäre sehr lächerlich und albern.
Weitwinkel ist dann einfach „nicht da“.
Es ist so diese „Gegenseitigkeit“ in mir drin, die mich irgendwie beschäftigt. Das Phänomen, das ich mir das alles ausdenke – überhaupt Zeit und Energie darin stecke, so detailliert darüber nachzudenken. Ich empfinde es nicht als Belastung – eher als den Normalfall.
Auf der einen Seite das kleine humanoide Kaninchen, das im Gehrock mit einem Notizblock von Beet zu Beet mümpft, und die Zucchinis zählt, auf der anderen Seite der Chef, der mit der Gerte in der Hand… na Sie wissen schon.
Und es wird auch miteinander abgesprochen
„Nächstes Wochenende bekomme ich Besuch, Herr Weitwinkel, nur damit Sie bescheid wissen!“
„Okee…mümpf…dann bin ich von Freitag bis Montag auf dem Fortbildungsseminar „Flauschigkeit für höhere Staatsbeamte, mümpfennämlich!“
„Was???“
[dieser kleine Dialog mag illustrieren, wie wertvoll Weitwinkel allein als literarisches Konstrukt und Side-kick ist.]

Und so ähnlich verhielt es sich denn auch mit dem Sichtschutz zu den Nachbarn: Wenn ich eine nackte Frau, in einer lauen Sommernacht (im Hintergrund hört man die Nachtigall singen(!)) an einen Pfahl fesseln will, um sie mit der Peitsche zu schlagen, dann ist es ratsam, das die Sicht aus den Nachbargärten erstmal eingeschränkt ist. Wie nun anstellen?
Ich habe allen Ernstes über den Einsatz eines militärischen Tarnnetzes(!) nachgedacht – im Internet gabs was aus britischer Produktion in passender Größe. Aber die Kosten! (Herr Weitwinkel ist passenderweise auch Hüter meines allzu schmalen Portemonnaies). Also hatte mein langohriger Gartenbauminister den Einfall: Bambusmatte, mit davor gepflanzten Rankpflanzen. Sieht hübsch aus, riecht gut, lockt Bienen an und verwuchert zur natürlichen Barriere.

Man kann sich also bildlich vorstellen, wie der Chef in Lederstiefeln und mit Gerte, neben ihm das kleine Kaninchen mit Frack und Zylinder, sich auf einen Regenschirm abstützend, auf einem kleinen Hügel stehen, und beobachten, wie zwei Pionierkompanien der Armee mit Planierraupen und schwerem Gerät einen Pfahl aufrichten, einen Sichtschutz errichten und Clematis anpflanzen.
ICH HABE KEINEN BLASSEN SCHIMMER *WARUM* ICH MIR DAS SO DETAILLIERT UND IN DIESER FORM AUSDENKE UND VORSTELLE _ VIELLEICHT HABE ICH WIRKLICH „ZU VIEL ZEIT“.
Aber so läuft das halt in meinem Kopf.

Das Ergebnis war ein wunderbarer Sonntagmorgen, an dem eine nackte Frau in Ketten auf meiner „Veranda“ hing, und ich sie schlagen konnte. Auch da gibts Bilder von, die ihr alle nicht sehen werdet. Ätsch.

Ich fühle mich in meinem Garten wohl. Und ich möchte, das egal wer mich wann zu welchem Zwecke besucht, sich dort ebenso wohl fühlt. Egal, was dort stattfindet, oder nicht stattfindet.
Nachdem ich 2015/2016 meine eigene Freiheit wiedergefunden hatte, auf Zierbeete und Zierpflanzen beschränkt, feierte ich 2017 einen krummen Geburtstag.
Mit Gästen. Leider war das Wetter ausgerechnet an diesem Tage bescheiden, so daß wir nur auf der „Veranda“ rauchen konnten, anstatt uns im Garten aufzuhalten.
Das waren alles Gäste „von der Truppe“. Alles rrr&ntl Leute. Um mit den Worten von Tom Gerhard zu sprechen: „Entlisch mal normaale Leute!“
Aber während in meinem Schlafzimmer eine junge Frau ans Andreaskreuz gefesselt stand – und jeder der rein oder raus wollte, an ihr vorbei mußte, so stand ich mit mehreren subs draußen beim rauchen – und griff der meinigen vor den Augen der anderen untenrum hin. So daß kurz was zu sehen war. (Allerdings war es schon dunkel).
Insgeheim dachte ich „bdsm wie es sein sollte (meinem Verständnis nach): frei und ungezwungen. In lauschiger Atmosphäre.“
Und die hatte ich, zu einem gewissen Teil aufgrund meines Wohlfühlens, auch dem mümpfigen Gartenlandschaftsbau des Herrn Weitwinkel zu verdanken.

(Er selbst hat übrigens mit solchen Dingen rein gar nichts am Hut, und ist peinlich berührt bis nahezu verwirrt, wenn man ihn mit solchen Perversitäten konfrontiert)
Auf der anderen Seite rettet er „dauernd“ uns Perversen (mich eingeschlossen) den Arsch – und hat sogar das „güldene Buch des BDSM“ versteckt, damit es niemand mißgebrauchen kann. Aber das ist eine andere Geschichte. Er hat sogar (und das ist kein Witz!) mehr Worte mit jemand prOminentem per DM ausgetauscht, als so manch penisbild-verschickender Möchtegern-Dom.
Es haben sogar Leute aus der ntl/rrr/bdsm-Timeline Modelleisenbahnzubehör an meine Adresse gespendet (einfach so!) – und natürlich war er darob very amused.
„Chef?“
„Ja, Weitwinkel?“
„Wozu dient dieser Pfahl, wenn ich pfragen darf? Mümpf?“
„*seufz*…der dient der Vertiefung zwischenmenschlicher Erlebnisebenen!“
„ääääh…..ah….!?“
*verwirrtes Kaninchengesicht hier einfügen*

RAUS AUS DER PHANTASIEBENE:
Es gibt nur wenige Orte, an denen ich mich wohl fühle. Ich ganz ich sein kann – egal wie sehr nach außen oder nach innen gekehrt ich gerade bin.
Aber hier bin ich im Lot. Ob ich allein mit meinem erfundenen sprechenden Kaninchen bin – oder allein mit einer Frau, die mir ihr Vertrauen schenkt, das ich sie gut behandle. So sehr, das ich ihre physischen und ggf auch psychischen Grenzen austeste.
Warum das nicht unter „einen Hut“ paßt, weiß ich nicht.
Es ist halt so. Der Schichtwechsel gehört einfach so zu mir dazu. Wichtig ist, das er überhaupt stattfindet.
Es wird langsam mal wieder Zeit…
Es ist schön grün in meinem Garten.

4 Gedanken zu “der Garten

  1. Hm.

    Ich erschaffe ja auch immer wieder Protagonisten in meinen Geschichtchen, aber keine so konstanten wie Athanasius.

    Und ich, ich habe mich vor vielen Jahren selbst neu geschaffen: Aus der Ausweispersönlichkeit wurde ich, Der Emil (war schon in der DDR mein Künstlername, konnte aber nicht in die bundesdeutschen Papiere übernommen werden), der, der ich bin.

    Danke für den Einblick.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s